Tschüss Kopf. Tschüss Verstand. Ihr könnt später wiederkommen.

Und wenn du denkst es geht nicht mehr…


Montag, April 26th, 2010

Mit jedem Tag, der Dir Hoffnung gibt,
mit jedem Ziel,
das noch vor Dir liegt,
mit all der Sehnsucht,
die in Dir wächst -
Blick nach vorn
.”

(Max Herre, “Blick nach vorn”)

Meine Vorliebe für Zufälle wird wohl niemand vollends begreifen können - und doch finde ich sie immer wieder bestätigt.

Denn immer, wenn man denkt, es geht nicht mehr, und wenn selbst das ausgefuchsteste Ablenkungsprogramm tausende Kilometer von zu Hause, mit massenhaft Sinnes- und Menschen-Input und mit dem vollen Carepaket durch solche Leute, die es gut mit einem meinen, an seine Grenzen gerät, und wenn man doch wieder da liegt und sich in den schillerndsten Grau-Tönen ausmalt, wie grauenhaft man am nächsten Tag nach diesem Heul-Inferno aussehen wird, wenn man es einfach nur ungerecht findet, dass die große, böse Schwester der Hoffnung - ihre Waffe: das Schwert; ihr Name: Enttäuschung - zuschlägt, wenn man nur deswegen nicht ins Kloster geht, weil die beste Freundin mal gesagt hat: “Bloß nicht - im Kloster gibt’s weder Internet noch Telefon!”, dann kommt von irgendwo eine life saving e-mail her.

Und dann ist mein Mobiltelefon mein bester Freund, weil es mich always on internet hält. Und der frisch angebrochene Morgen ist mein, ebenso wie das Sonnenlicht. Und mögen die Sorgen laut Jan Delay auch noch so gute Schwimmer und deswegen nicht zu ertränken sein: “Da sind noch welche, die dir helfen, und das sind Prince und Stevie Wonder.”

Jep. Die beiden und noch ein paar mehr.

(Einige Zeit später mailt die Freundin und benutzt exakt das gleiche Vokabular, das vor genau einem Jahr - wenn auch in einem anderen Zusammenhang - Verwendung fand: “…kriege nicht übel Lust, XX zu federn und zu teeren…” - Zufall oder was?!)

Leave a Reply