Dienstag, August 25th, 2009
Whistler atmet Aktivität. 
Kein Haus ohne Basketballkorb oder Hockeytor vor der Garage. Jede kleinste Ecke wird für Tennisplätze und Baseball-Grounds ausgenutzt. Selbst die unbeweglichste Couch-Kartoffel trägt in Whistler mindestens eine Outdoorjacke (bis minus 30 Grad), besser noch atmungsaktive Laufhose und Performance-Tank oder am allerbesten das ganze Protektoren-Programm fürs Downhill-Mountainbiking (Foto).
Wer was auf sich hält, präsentiert Schrammen an den Unterschenkeln (”Uh! War ganz schön steil, diese Abfahrt vom Blackcomb Mountain!”) oder mindestens Dreckspritzer im Gesicht (”Heute wollt ich es aber wissen auf dem Peak-2-Peak-Hiking-Trail!”).
Nicht der Weg zur nächsten Apotheke oder zum Postamt ist ausgeschildert, sondern wo es zum Horseback Riding geht und ab welcher Straßenecke die Whitewater-Rafting-Tours starten.
Ansonsten kann man hier Sportarten wie Ziplining (Foto) ausprobieren oder wakeboarden; wer es ruhiger mag, geht fischen, wer es gefährlich braucht, sucht Bären (”This is Bear Country!”), und Wasser ist auch in allen Aggregatzuständen zu haben - beim Canoeing oder beim Glacier Skiing.
Whistlers Andenkenläden bestehen nur zur Hälfte aus Postkarten, Ahornsirup-Bonbons in Geschenkverpackung und possierlichen Stoff-Grizzlys. Zur anderen Hälfte halten sie die komplette North-Face-/Billabong- oder Quicksilver-Kollektion vorrätig und außerdem alles, was man fürs Survival in den Bergen (Notblitzlampe, Mikropur Forte Wasserdesinfektion, faltbare Solardusche) braucht.
Whistler ist toll. Whistler steckt an. Whistler macht Spaß. Whistler ist personifiziertes “Hummeln im Hintern”. Whistler bewegt.
