Dienstag, Juli 28th, 2009
Der Tag heute stand im Zeichen von vier Männer-Episoden.
Episode #1: Ich stecke einen Mann in einen Kleiderschrank. Aber: Nein, es ist nicht das, wonach es aussieht!
(Ich fotografiere ihn später auch noch im Kleiderschrank. Und zwar deswegen, weil er Hörspiele spricht und im Kleiderschrank die beste Akustik herrscht und ich darüber einen Artikel schreiben und bebildern [...]
Nicht jungenfrei
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Samstag, Juli 25th, 2009
Ich erkläre dem Informatiker, dass ich im Urlaub in der <Ironiemodus> wilden, gefährlichen, vom Auswärtigen Amt auf den Index gesetzten </Ironiemodus> Türkei zu ihrer Beruhigung täglich eine E-Mail an die sorgende Frau Mutter absetzte.
“Ah”, nickt da der Informatiker, “eine keepalive message!”
Anwendungsbeispiel
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Freitag, Juli 24th, 2009
Achtung, es wird jetzt etwas eklig.
Auf meinem Computer-Monitor an der Arbeit sind Spucke-Spritzer.
Iiiiiieh!
Dachte ich erst.
Aber: Die Spucke-Spritzer kommen daher, dass es zurzeit andauernd so viel zu lachen* gibt auf der Arbeit**.
PRUST!!
Sollte jemand demnächst eine Studie über das Betriebsklima an deutschen Arbeitsplätzen planen: Spucke-Spritzer auf Bildschirmen sind vermutlich ein relativ zuverlässiger Indikator.
* Heute zum Beispiel: Kollege zerschießt sein [...]
Und es nennt sich “Arbeit”
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Donnerstag, Juli 23rd, 2009
Der Kollege freut sich über meine Frisur. “Toll! Ist das - wie nennt man das… Schweißband? Äh, nee, Haarband!”
“Ganz recht, Haarband.”
“Ich find ja - also meine Frau hat auch immer die Haare zum Zopf gebunden, so wie du. Aber - ich versteh das ja, beim Wachsen-Lassen ist das praktischer und so. Aber schöner ist’s mit [...]
Männer nimm aufn Arm
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Dienstag, Juli 21st, 2009
Es gibt Menschen, die glauben, sie seien wichtiger als der Rest der Welt. Mindestens aber wichtiger als der Rest der Stadt.
Und so kommen sie in die Redaktion getrampelt und bölken schon los, wenn sie gerade die Türschwelle überschritten haben. Sie stellen sich demonstrativ mitten in den Raum und erwarten Huldigungen des Volkes (=Grüße und Händeschütteln [...]
Hier kommt Alex
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Montag, Juli 20th, 2009
Hust.
Nies.
Röchel.
Ich bildete mir bis jetzt ein, ich wäre ein Kind des Kohlenpotts.
Aber nachdem ich heute meinen Kehrdienst auf dem Trockenboden versah und mir danach eine wahre Staublunge aus dem Leib hustete, einen Vierzehnfach-Nieser absetzte und mit den Fingern schwarze Spuren auf meiner kompletten Wohnungseinrichtung hinterließ, hege ich leise Zweifel. Wo *hust* kommt *krächz* denn *hatschi* [...]
“Dem schwarzbraunen Mägdelein”
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Mittwoch, Juli 15th, 2009
Am Sonntag war übrigens das sehr lustige “Fest van Cleef” in Essen im Delta Musik Park.
Allein wegen Thees Uhlmann hat sich das gelohnt. Während er und seine Band Tomte das Lied “Der letzte große Wal” spielen, fliegt eine Wespe (sie verfolgen nicht nur mich…) vor dem Gesicht des Frontmanns herum.
Thees: “Habt ihr gerade gesehen, die [...]
Thees und die Wespe
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Samstag, Juli 11th, 2009
Es ist nicht das Allerschlechteste, einen Bruder zu haben. Noch viel weniger allerschlecht ist es, mehrere davon zu haben. So hat man in Männerangelegenheiten allen Lebenslagen einen oder mehrere gute Berater.
Halb Viertel Stief Bruder M. nämlich schafft es nicht nur, dass ich freiwillig das Urlaubstelefonat mit Frau Mama unterbreche und mir ihn an die Strippe [...]
Liberté, égalité - Brüder!
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Donnerstag, Juli 9th, 2009
Ich werde nie begreifen, warum manche Leute freiwillig im Urlaub zu Hause bleiben.
Nichts und wieder nichts und ganz und gar nichts ersetzt nie nicht die Summe der Momente, die den Koffer im Kopf füllen.
An Deck eines Ausflugsbootes zu liegen, unter mir das Handtuch auf der Strandmatte, über mir der Himmel, vor mir ein paar Postkarten, [...]
Türkei reloaded
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Sonntag, Juli 5th, 2009
Ein Haus in der Bretagne. Steht friedlich in Beg Leguer.
Bis zur ersten Sommerferienwoche 2009.
Da fallen plötzlich 18 Leute ein. Ungefähr. Mal mehr mal weniger.
Und fortan steht die Kaffeemaschine nicht mehr still.
Im Kühlschrank gehorchen Vouvray-Flaschen dem Rotations-Prinzip, bis man sie gekühlt entnimmt. Morgens um halb sieben sind die Ersten wach, nachts um zwei gehen die [...]
Villa Kunterbunt
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